Forderungsmanagement und Abbau nicht abgerechneter Fälle im Krankenhaus
Über die Veranstaltung
Nicht abgerechnete Fälle und offene Forderungen binden erhebliche Liquidität und stellen Krankenhäuser regelmäßig vor organisatorische und wirtschaftliche Herausforderungen. Die Ursachen liegen dabei häufig nicht allein in der Abrechnung selbst, sondern an unterschiedlichen Stellen der gesamten Erlöskette – von fehlender oder unvollständiger Dokumentation über Rückstände in Kodierung und Abrechnung bis hin zu strittigen Forderungen gegenüber den Kostenträgern.
Ihr Nutzen
Diese Veranstaltung zeigt Ihnen praxisnah, wie nicht abgerechnete Fälle und offene Forderungen systematisch analysiert, priorisiert und nachhaltig reduziert werden können.
Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur der kurzfristige Abbau bestehender Rückstände und Altbestände, sondern insbesondere auch die Frage, wie Prozesse, Verantwortlichkeiten und Steuerungsinstrumente gestaltet werden müssen, um neue Rückstände dauerhaft zu vermeiden.
Die Veranstaltung vermittelt insbesondere, wie geeignete Kennzahlen, klare Verantwortlichkeiten, Eskalationswege und organisatorische Strukturen dazu beitragen können, Erlös- und Abrechnungsprozesse wirksam zu steuern. Darüber hinaus werden Strategien für den Umgang und die Verhandlung mit Kostenträgern sowie Möglichkeiten zur strukturierten Bereinigung größerer Forderungsbestände behandelt.
Am Ende stehen konkrete Impulse und Maßnahmen, die sich auf die Strukturen und Prozesse des eigenen Krankenhauses übertragen lassen.
Inhalt
- Transparenz schaffen – Wo bleiben Erlöse und Liquidität hängen?
- Typische Ursachen nicht abgerechneter Fälle und offener Forderungen
- Rückstände in Dokumentation, Kodierung und Abrechnung
- Analyse und Strukturierung bestehender Fall- und Forderungsbestände
- Geeignete Kennzahlen und Altersstrukturen
- Priorisierung nach Erlös- und Liquiditätswirkung
- Nicht abgerechnete Fälle systematisch abbauen
- Aufbau eines strukturierten Fallmanagements
- Identifikation und Beseitigung typischer Abrechnungshindernisse
- Definition geeigneter Eskalationswege
- Kurzfristiger Abbau von Altbeständen versus nachhaltige Prozessverbesserung
- Praxisbeispiele und Lösungsansätze
- Forderungsmanagement gegenüber Kostenträgern
- Strukturierung offener und strittiger Forderungen
- Bestandsanalyse und Segmentierung
- Umgang mit größeren und älteren Forderungsbeständen
- Kommunikation und Verhandlung mit Kostenträgern
- Strukturierte Vergleichslösungen und gebündelte Bereinigung von Fallbeständen
- Praktische Erfahrungen und Erfolgsfaktoren
- Organisation als Erfolgsfaktor
- Zusammenspiel von Medizincontrolling und Patientenmanagement
- Gestaltung klarer Schnittstellen und Verantwortlichkeiten
- Zentrale und dezentrale Organisationsstrukturen
- Steuerung über Kennzahlen und regelmäßiges Reporting
- Identifikation organisatorischer Schwachstellen
- Ansätze zur Weiterentwicklung bestehender Strukturen
- Vom Einzelprojekt zum dauerhaften Steuerungsprozess
- Aufbau regelmäßiger Steuerungs- und Regelkreise
- Nachhaltige Vermeidung neuer Rückstände
- Einbindung von Geschäftsführung, Kliniken und operativen Bereichen
- Übertragung der Seminarinhalte auf die eigene Organisation
Zielgruppe
Fach- und Führungskräfte aus Krankenhäusern, insbesondere aus den Bereichen Medizincontrolling, Patientenmanagement, Kodierung und Abrechnung sowie kaufmännische Führungskräfte, die mit der Steuerung nicht abgerechneter Fälle, offener Forderungen und den damit verbundenen Erlösprozessen befasst sind.
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