Aktuelles Projekt

R2D – Ready to discharge? Umsetzung, Einflussfaktoren und Effekte des Entlassmanagements in der kardiologischen Versorgung

Beginn: Januar 2023
Ende: Dezember 2026

Partner:
Prof. Dr. Vera Winter, Bergische Universität Wuppertal (Konsortialführer), Deutsches Krankenhausinstitut, Herz-Kreislauf-Klinik Bevensen AG, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Techniker Krankenkasse, Universität Hamburg

Hintergrund

Herz-Kreislauf-Erkrankungen machen einen bedeutenden Anteil an allen Krankheitsfällen in Deutschland aus und müssen häufig im Krankenhaus fachärztlich behandelt werden. Für die Qualität der Versorgung ist es dabei sehr wichtig, den Übergang zwischen der stationären und der anschließenden ambulanten Versorgung durch ein effektives Entlassmanagement möglichst bedarfsgerecht, lückenlos und kontinuierlich zu gestalten. Obwohl es einen Rahmenvertrag zum Entlassmanagement gibt, variiert dessen Umsetzung in Krankenhäusern, und es bestehen Probleme an der Schnittstelle zwischen den an der Versorgung beteiligten Akteuren. Insbesondere für Herz-Kreislauf-Erkrankungen existieren derzeit keine einheitlichen Umsetzungsregelungen für das Entlassmanagement.


Ziel

Ziel des Projekts ist es, die Umsetzung, die Einflussfaktoren und Effekte des Entlassmanagements in der kardiologischen Versorgung zu analysieren. Auf dieser Grundlage sollen Handlungsempfehlungen erarbeitet werden, die das Entlassmanagement nachweislich und kontinuierlich verbessern und im Rahmen der vorhandenen Strukturen und Prozesse umsetzbar sind.


Methode

  1. Analyse einer bundesweiten Krankenhausbefragung zur Umsetzung und Qualität des Entlassmanagements und Kontinuität in der kardiologischen Versorgung
  2. Analyse einer Patientenbefragung zur Qualität des Entlassmanagements und Kontinuität in der kardiologischen Versorgung
  3. Analyse von Routinedaten zu Einflussfaktoren und Effektivität des Entlassmanagements auf die Qualität und Kontinuität der kardiologischen Versorgung
  4. Analyse von Interviews mit im Entlassmanagement involvierten Personen


Gefördert durch:
Das Projekt wird mit Mitteln des Innovationsfonds beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) mit dem Förderkennzeichen 01VSF23035 gefördert.
Projektbearbeitung:
Robin Heber

Projektleitung

Robin Heber
Senior Research Manager