Freitag, 03.07.2026 Neu

Neues Format „DKI Data Insight“ zur Entwicklung der GKV-Ausgaben erschienen

Eine neue DKI-Analyse der Entwicklung von GKV-Einnahmen und -Ausgaben seit 2000 zeigt: Die Finanzprobleme der GKV liegen weniger auf der Ausgaben- als auf der Einnahmenseite. Die Krankenhausausgaben sind zwar der größte Ausgabenblock, entwickeln sich aber seit Jahren unterdurchschnittlich. Hier die Kernergebnisse:

  • Krankenhäuser sind nicht der Kostentreiber: Ihr Anteil an den GKV-Leistungsausgaben sank von rund 35 % (2000) auf 33 % (2025). Das jüngere Ausgabenplus (2020–2025: +36,6 %) geht wesentlich auf das politisch gewollte Pflegebudget zurück – ohne dieses läge das Wachstum mit rund +29 % unter dem Durchschnitt aller Leistungsbereiche.
  • Kern des Problems ist die Einnahmenseite: Die beitragspflichtigen Einnahmen pro Mitglied stiegen real seit 2000 nur um rund +5 % – weit schwächer als das BIP pro Kopf (rund +25 %). Das Einnahmeproblem ist damit struktureller Natur.
  • Verschärft durch die Wirtschaftsschwäche: Wäre Deutschland seit 2022 wie der EU-Durchschnitt gewachsen, hätten sich rund 42 Mrd. € zusätzliche GKV-Beitragseinnahmen ergeben.

Diese und weitere Ergebnisse haben wir anschaulich im neuen kompakten Format „DKI Data Insight" zusammengefasst.

Die vollständige Analyse als PDF finden Sie  hier.


 Robin Heber
Robin Heber

Senior Research Manager

NEWSLETTER

Melden Sie sich hier für unseren Newsletter an und profitieren Sie von den aktuellen Themen des DKI.