Aktuelles Projekt

Überprüfung der Eignung des „Plattformmodells“ als Instrument zur Personalbemessung in psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken (EPPIK)

Beginn: April 2021
Ende: März 2024

Partner:
PD Dr. Markus Kösters, Prof. Dr. Thomas Becker, Universität Ulm, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie II, Bezirkskrankenhaus Günzburg / Dr. Peter Brückner-Bozetti, Forum für Gesundheitswirtschaft gGmbH / Prof. Dr. H.-C. Friederich, Dr. U. Dinger-Ehrenthal, Prof. Dr. B. Wild, Universitätsklinikum Heidelberg / Dr. Karl Blum, Deutsches Krankenhaus Institut (DKI)

Hintergrund

Zur Ermittlung eines leitlinienegerechten Behandlungsaufwands bzw. des Personalbedarfs in der Psychiatrie und Psychosomatik hat eine Arbeitsgruppe von wissenschaftlichen Fachgesellschaften und Fachverbänden ein Strukturmodell (sog. Plattformmodell) entwickelt. Im Rahmen des Projektes EPPIK soll die Praxistauglichkeit des Modells überprüft werden. Der Projektschwerpunkt des DKI liegt in der Psychosomatik.


Ziel

Das Teilprojekt der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie zielt auf die:

  • Identifizierung, Quantifizierung und Validierung der im Plattformmodell entwickelten Behandlungscluster anhand der erbrachten therapeutischen Leistungen und des medizinisch-somatischen Aufwands.
  • Ist-Analyse der Personalausstattung für die Behandlungscluster.
  • Erstellung von prototypischen Therapieplänen für die Behandlungscluster als Grundlage für die Abschätzung des Soll-Personalbedarfs.

 


Methode

Das Plattformmodell wird auf insgesamt 160 Stationen und in 20 Tagesklinken aus 80 psychosomatischen Einrichtungen mittels Latent-Class-Analysen validiert. Die Abstufung des psychotherapeutischen Aufwands erfolgt anhand wöchentlich geleisteter Therapieeinheiten aus einem Katalog von leitliniengerechten therapeutischen Leistungen. Der somatische Aufwand wird anhand von medizinischen Struktur- und Leistungsmerkmalen festgelegt (z. B. medizinische Visiten oder pflegerische Präsenz). Auf dieser Basis wird der Personalbedarf taxiert.

 


Gefördert durch:
Das Projekt wird mit Mitteln des Innovationsfonds beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) gefördert.

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Autor

Dr. Karl Blum
Vorstand, Deutsches Krankenhausinstitut e.V. Leiter Geschäftsbereich Forschung