Innovationen trotz Pandemie – der Reha-Wirtschaftstag zieht Bilanz und entwickelt Perspektiven über die Pandemie hinaus

Die Rehabilitation hat bewiesen, dass sie auch unter Pandemiebedingungen handlungsfähig ist. Die Reha-Einrichtungen konnten nicht nur den Regelbetrieb aufrechterhalten, sondern auch neue, systemrelevante Aufgaben übernehmen.

In verschiedenen Vorträgen haben die Vertreterinnen und Vertreter der Leistungs-träger Krankenkassen und Deutsche Rentenversicherung einen umfassenden Rückblick auf das Pandemiegeschehen und auf die Darstellung der relevanten Gesetzgebungsverfahren gegeben und im Ausblick detailliert berichtet, welche Veränderungen absehbar auf die Branche zukommen werden. Aus der Praxis erfolgten dann Erfahrungsberichte über die Therapie von Post-Covid-19 Patienten, sowohl ambulant als auch stationär.

„Die Reha-Einrichtungen haben durch ihre bisherige Arbeit in der Pandemie gezeigt, dass sie nicht nur in der aktuellen Krise zentrale Aufgaben bei der Krisenbewältigung übernehmen können, sondern auch zukünftig bereit sind für neue Aufgaben in der Gesundheitsversorgung“, fasst Achim Schäfer, Vorsitzender der Fachgruppe Rehabilitation des VKD, die Tagung weiter zusammen.

„Wir sind davon überzeugt, dass es auch im digitalen Format gelungen ist, das breite Potenzial der Reha-Einrichtungen zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Damit hat der Reha-Wirtschaftstag seinen Platz als wichtigster Branchentreff einmal mehr unter Beweis gestellt“, ist DKI-Geschäftsführerin Gabriele Gumbrich überzeugt.

Hintergrund:

Der Reha-Wirtschaftstag wird seit sieben Jahren jährlich vom Deutschen Krankenhausinstitut (DKI) veranstaltet. Kooperationspartner sind der VKD – Fachgruppe Reha und die DEGEMED. Bei diesem Branchentreffen diskutieren Vertreter von Leistungsanbietern aus ganz Deutschland mit gesetzlichen Rehabilitationsträgern und Fachexperten über die aktuellen Herausforderungen der Reha-Szene.

Die DEGEMED ist der Spitzenverband der medizinischen Rehabilitation. Sie setzt sich für die Interessen der stationären und ambulanten Rehabilitationseinrichtungen ein und ist offen für alle Betreibermodelle und Rechtsformen. Ihre Anliegen und Themen vertritt die DEGEMED gegenüber Politik, Leistungsträgern und Öffentlichkeit.

 

Weitere Informationen:
Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation e.V.
Julia Peters - Fasanenstraße 5 - 10623 Berlin –
Tel.: 030 28 44 96 71 - E-Mail: j.peters@degemed.de  - Web: www.degemed.de

 

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