Gehaltssituation deutscher Krankenhausärzte

Beginn: Juli 2011

Ende: August 2011

Abgeschlossenes Projekt

Auftraggeber:

Deutsche Krankenhausgesellschaft - www.dkgev.de

Bearbeiter:

Dr. Karl Blum, Dr. Matthias Offermanns


Hintergrund

In Ergänzung eines KPMG-Gutachtens zu Ärztegehältern im Vergleich von 8 europäischen Ländern hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) das Deutsche Krankenhausinstitut (DKI) beauftragt, die Gehaltssituation deutscher Krankenhausärzte zu untersuchen.


Methode

Grundlage der Gehaltsanalysen bilden fünf verschiedene Tarifverträge unterschiedlicher Krankenhausträger, welche die Vergütungssituation der Krankenhausärzteschaft in Deutschland weitgehend abbilden. Die Einteilung der Gehälter der Ärzte erfolgt, in Abhängigkeit von den Berufsjahren und Qualifikation, in vier Gehaltsstufen. Für Netto- wie Bruttoeinkommen sind jeweils Bandbreiten angegeben, die die Einkommensvariationen in den verschiedenen Stufen widerspiegeln.


Ergebnisse

Bei den tarifgebundenen Ärzten variieren die minimalen Brutto-Einkommen zwischen 46.624 € in Stufe 1 und 79.517 € in Stufe 4, die minimalen Netto-Einkommen zwischen 28.629 € in Stufe 1 und 53.279 € in Stufe 4. Diese Minimalwerte werden aber eher selten realisiert, in erster Linie bei Ärzten ohne Ruf- oder Bereitschaftsdienste. Die maximalen Brutto-Einkommen in den genannten 4 Gehaltsstufen liegen zwischen 57.763 € in Stufe 1 und 123.358 € in Stufe 4, maximalen Netto-Einkommen zwischen 34.504 € in Stufe 1 und 80.175 € in Stufe 4. Bei Ärzten mit Bereitschafts- und Rufdiensten bzw. bei Ärzten mit Berufsjahren am oberen Ende der jeweiligen Altersintervalle dürften die Einkommen je Stufe überwiegend diesen Maximalwerten entsprechen.


Fazit

Krankenhausärzte in Deutschland sind im Vergleich zu ihren europäischen Kollegen attraktiv und gut bezahlt. Im Ergebnis liegt das verfügbare, kaufkraftbereinigte Einkommen der Krankenhausärzte in Deutschland im oberen Bereich der europäischen Vergütungen für Klinikärzte.


Weitere Informationen finden Sie hier in unserem PDF.

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