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Finanzielle Rahmenbedingungen für stationäre Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen

Mit dem PSG II und III in Verbindung mit der APG NRW bzw. der APG DVO NRW haben sich die Kalkulationsgrundlagen und finanziellen Rahmenbedingungen für stationäre Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen erheblich verändert. Im Rahmen der Pflegesatzverhandlungen werden zunehmend höhere Anforderungen hinsichtlich der Nachweise gestellt und es sollen nur noch die prospektiv tatsächlichen Personalkosten refinanziert werden. Als Kompensation hierfür ist ein Unternehmensrisikozuschlag vorgesehen.

Ihr Nutzen 

Das Seminar zeigt Ihnen anhand von Schiedsstellenentscheidungen und Entscheidungen der Landessozialgerichte erfolgversprechende Verhandlungsstrategien für Ihre nächste Pflegesatzverhandlung auf. Nach dem Seminar

  • kennen Sie die aktuellen Finanzierungsmodalitäten nach den PSG und dem GEPA NRW einschließlich seiner Änderungen,
  • können Sie das Controlling Ihrer Einrichtung optimal gestalten,
  • können Sie anhand von Indikatoren frühzeitig drohende wirtschaftliche Risiken erkennen,
  • können Sie Ihre Pflegesatzverhandlungen adäquat vorbereiten und durchführen.
Inhalt 
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und aktuelle Neuregelungen
  • Personalbemessung und -steuerung
  • Bedeutung der Pflegesatzvereinbarung
    • Nachweis- und Offenlegungsverpflichtungen
    • Steigerungsgrenze ("Leßmann-Formel")
    • Änderung des § 115 SGB XI sowie der Richtlinie zum § 115 SGB XI
    • Bedeutung bei Tarifrecht
    • Unternehmerrisiko/Wagniszuschlag
  • Strategien für die Pflegesatzverhandlung
  • Refinanzierung relevanter Investitionsaufwendungen
    • Änderungen durch das Entfesselungspaket I
  • Aspekte des Controllings
  • Ausblick
Zielgruppe 

Führungskräfte und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen in NRW sowie von Banken und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften


Unseren Teilnehmern hat besonders gut gefallen:

"Extrem hohe Fachkompetenz des Referenten, dessen Praxisbezug und Schlussfolgerungen."