Sicher handeln in der Psychiatrie
Über die Veranstaltung
Klinisches Risikomanagement in der Psychiatrie stellt besondere Anforderungen: Die rechtlichen Rahmenbedingungen unterscheiden sich deutlich von der Somatik, ebenso die typischen Risikokonstellationen im klinischen Alltag. Umso wichtiger ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen, strukturiert zu bewerten und wirksame Maßnahmen zu entwickeln.
Dieses zweitägige Präsenzseminar verbindet fundiertes Fachwissen mit intensiver praktischer Arbeit. Neben kurzen fachlichen Inputs stehen Fallbeispiele, Übungen und der kollegiale Austausch im Mittelpunkt.
Ein besonderer Mehrwert der Veranstaltung liegt im persönlichen Austausch vor Ort: In bewusst klein gehaltenen Lerngruppen entsteht eine vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre, in der Erfahrungen offen diskutiert, Fragen eingebracht und konkrete Herausforderungen aus dem eigenen Arbeitsalltag bearbeitet werden können.
Die Präsenzform ermöglicht dabei einen echten Dialog, spontanen fachlichen Austausch und nachhaltige Vernetzung – etwas, das digitale Formate nur eingeschränkt leisten können. Sie profitieren von unterschiedlichen Perspektiven aus verschiedenen Einrichtungen und gewinnen neue Impulse für Ihre eigene Praxis.
Nutzen Sie diese Gelegenheit, Ihr Wissen zu vertiefen, neue Perspektiven kennenzulernen und Ihr professionelles Netzwerk im Bereich klinisches Risikomanagement zu erweitern.
Ihr Nutzen
Nach der Teilnahme am Seminar
- erkennen Sie typische Risikokonstellationen und Hochrisikosituationen in der Psychiatrie schneller und sicherer
- lernen Sie praxiserprobte Instrumente zur Risikoidentifikation und -bewertung kennen
- erhalten Sie konkrete Methoden zur Analyse kritischer Situationen und klinischer Prozesse
- entwickeln Sie Ansätze zur Stärkung der Sicherheitskultur in Ihrer Einrichtung
- profitieren Sie vom intensiven Austausch in einer kleinen, exklusiven Lerngruppe
- knüpfen Sie wertvolle Kontakte zu Kolleginnen und Kollegen aus anderen Einrichtungen
- nehmen Sie konkrete Werkzeuge und umsetzbare Ideen für Ihre Praxis mit
Die begrenzte Teilnehmerzahl ermöglicht ein besonders interaktives Lernen mit viel Raum für individuelle Fragen, Diskussionen und Erfahrungsaustausch.
Inhalt
- Seminartag: Sensibilisierung, Identifizierung und Bewertung von Risiken
- Typische Risikokonstellationen und Hochrisikosituationen in der Erwachsenenpsychiatrie
(je nach Teilnehmendenkreis auch Kinder- und Jugendpsychiatrie) - Szenario-Analyse
- Prozess-Analyse
- Risikoaudits
- Entwicklung bzw. Reflexion der Risikolandschaft der eigenen Einrichtung
Alle Methoden werden anhand von Fallbeispielen vorgestellt und gemeinsam trainiert. Die Teilnehmenden setzen eigene Schwerpunkte.
- Seminartag: Verbesserung der Sicherheitskultur
- Risikoverstärker in Teams und in der Architektur von Kliniken
- Fokussierte und sichere Kommunikation (z. B. SBAR, Briefing, Safety Minutes)
- Niedrigschwellige Simulationstrainings – Ideen und Impulse
- Debriefing nach kritischen Situationen
- Ein einfaches Schema zur Besprechung kritischer Ereignisse („London Protocol light“)
- Rolle und Vorbildfunktion von Führungskräften
- Umgang mit Regelbrüchen und Fehlern
- Konsequentes Maßnahmenmanagement und „Lessons Learned“
- Transfer in die eigene Einrichtung
Zielgruppe
Das Seminar richtet sich an
- Führungskräfte und Mitarbeitende aus psychiatrischen Kliniken und Einrichtungen
- Mitarbeitende aus Tageskliniken und ambulanten psychiatrischen Versorgungsstrukturen
- Fachpersonen aus Qualitätsmanagement und Risikomanagement
- Stabsstellen sowie weitere Mitarbeitende mit Verantwortung für Patientensicherheit und Organisationsentwicklung
Sichern Sie sich frühzeitig Ihren Platz.
Durch die begrenzte Teilnehmerzahl und das bewusst gewählte Format in kleinen Lerngruppen entsteht eine besonders intensive Lern- und Austauschumgebung.
Hinweise
Maximal 15 TeilnehmendeDas könnte Sie auch interessieren
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