neu

Ersteinschätzung in der ambulanten Notfallversorgung

Implementierung einer standardisierten Ersteinschätzung als Basis eines Demand Managements in der ambulanten Notfallversorgung (DEMAND)

Auftraggeber: Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (Förderkennzeichen 01VSF17019)
Bearbeiter: Dr. Sabine Löffert (Deutsches Krankenhausinstitut e.V.), Dr. Gerald Willms, Tobias Herrmann, Dr. Thomas Grobe  (aQua-Institut GmbH), Dr. Dominik Graf von Stillfried (Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland), Prof. Dr. Martin Scherer (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Institut und Poliklinik für Allgemeinmedizin), Prof. Dr. Michel Wensing (Universitätsklinikum Heidelberg, Abteilung Allgemeinmedizin und Versorgungsforschung), AOK Baden-Württemberg, Gesundheitswissenschaftliches Institut Nordost (GeWINO) der AOK Nordost, Verband der Ersatzkassen e.V., Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg, Kassenärztliche Vereinigung Bayerns, Kassenärztliche Vereinigung Berlin, Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg, Kassenärztliche Vereinigung Bremen, Kassenärztliche Vereinigung Hessen, Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein, Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz, Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein, Kassenärztliche Vereinigung Thüringen, Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe
Beginn: Mai 2018
Ende: April 2021

Projektziel

Ziel des Projekts ist es, die von den Kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenhäusern bereitgestellten Ressourcen zur Notfallversorgung effizienter zu nutzen und so die Versorgung von Patienten mit akuten Behandlungs- und Beratungsbedürfnissen zu verbessern.
Der Einsatz eines standardisierten Instruments zur Ersteinschätzung soll die Notaufnahmen entlasten, weil die Patienten mit nicht dringlichen Beratungsanlässen auf diese Weise besser in eine bedarfsgerechte Versorgung im ambulanten Sektor gesteuert werden können.

Methodik

In der Studie wird die Effektivität eines Instruments in unterschiedlichen organisatorischen Kontexten zur Steuerung von Patienten untersucht. Die Steuerungseffekte werden quantitativ anhand von Routinedaten und qualitativ anhand von Patienten- und Mitarbeiterbefragungen bewertet. Projektbegleitend werden unterschiedliche organisatorische Umsetzungsformen in den Modellregionen analysiert.

Umsetzung

Es wird ein standardisiertes Instrument zur Ersteinschätzung des Beratungs- und Behandlungsbedarfs von Patienten mit einem akuten Beratungs- und Behandlungsbedürfnis eingesetzt, das der ärztlichen Notfallversorgung vorgeschaltet wird. Das Instrument soll zum einen am gemeinsamen Tresen von Notaufnahmen und Notdienstpraxen eingesetzt werden und zum anderen in den Anrufzentralen für die Rufnummer 116117.