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Analyse und Verbesserung des sektoren- und bereichsübergreifenden Schnittstellen- und Verlegungsmanagements in der Palliativversorgung / Avenue-Pal

Auftraggeber: Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (FKZ: 01VSF17044)
Bearbeiter: Dr. Petra Steffen, Dr. Karl Blum
Partner: AWO–Stadtkreis-Gießen, BIG-direkt, Deutsches Krankenhausinstitut, Universitätsklinikum Gießen-Marburg, Technische Hochschule Mittelhessen, Kassenärztliche Vereinigung Hessen (KV-Hessen), Hessischer Städte-und Gemeindebund (HSGB), Ostbayerische Technische Hochschule (OTH) Regensburg
Konsortialleitung: TransMIT-GmbH / TransMIT-Projektbereichfür Versorgungsforschung
Beginn: Juni 2018
Ende: Mai 2021

Hintergrund

Ein nicht unerheblicher Teil sterbender Patienten und Heimbewohner werden in deren letzten Lebenstagen noch in ein anderes Versorgungsumfeld verlegt. Unklar ist zum einen, ob die Verlegungen tatsächlich den Wünschen der sterbenden Menschen entsprechen und zum anderen durch welche personellen, ökonomischen, prozessualen, informationellen und organisatorischen Bedingungen Entscheidungsprozesse in der Versorgungspraxis entstehen. Zudem ergeben sich aus der derzeitigen Praxis rechtliche Fragestellungen, signifikante Kosteneffekte und insbesondere erhebliche Beeinträchtigungen in der Versorgungs- und Lebensqualität der Sterbenden sowie der betroffenen Angehörigen und betreuenden Helfern zu Stress führen.

Ziele

Verhinderung von Verlegungen sterbender Menschen, die weder aus medizinischen, pflegerischen und/oder juristischen Erwägungen bzw. aufgrund des Patienten- und Bewohnerwohls zu begründen sind.

Methode

Zentrale Methode und Mechanik bilden die Entwicklung/Anpassung und Implementierung von zwei evidenzbasierten Versorgungsleitlinien, je eine für die Krankenhaus- und eine für die stationäre Pflegeversorgung. Dabei wird das Vorgehen einem 4-Phasenmodell gestaltet. In den einzelnen Phasen werden verschiedene Methoden und Ansätze genutzt.

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