Entlass­ma­na­gement mit Routi­ne­daten - Innova­ti­ons­aus­schuss empfiehlt Praxis­transfer

Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) hat Empfehlungen zum Praxistransfer für die ersten abgeschlossenen Projekte beschlossen. Darunter war auch das Projekt „Entwicklung von Methoden zur Nutzung von Routinedaten für ein sektorenübergreifendes Entlassmanagement (EMSE)“ unter Beteiligung des DKI.

 

Ziel des Projektes war es, mittels Routinedaten von Krankenkassen Patienten mit Bedarf für ein erweitertes Entlassmanagements frühzeitig und gezielt zu identifizieren, um die Entlassplanung, die Patientenüberleitung und die Nachsorge zu optimieren. Das Verwertungspotenzial der Ergebnisse wird insgesamt als gut bewertet. Der Innovationsauschuss empfiehlt daher eine praktische Erprobung.

 

Die Erprobung erfolgt derzeit im Innovationsfonds-Projekt „Umsetzung eines strukturierten Entlassmanagements mit Routinedaten (USER). In sechs Modellkrankenhäusern wird ein neuer, automatisierter Informationsfluss von den Krankenkassen zu den Krankenhäusern etabliert. Anhand von Kassendaten werden Informationen zur Patientenanamnese und Prognosen zur Einschätzung des nachstationären Versorgungsbedarfs übermittelt. Auf dieser Basis wird das Entlassmanagement geplant und evaluiert.

 

Den Ergebnisbericht zum EMSE-Projekt können Sie als pdf herunterladen. Bitte klicken Sie → hier.

Der Beschluss des Innovationausschuss ist hier einsehbar. Bitte klicken Sie dazu → hier.

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